Brauchtum

 




Kurze Beschreibung von Trach und Verein


In den Wirren des zweiten Weltkrieges ging viel von unserer bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts unmodern gewordenen Tracht verloren.
Aus diesem Grund machten sich ca. um 1945 einige Aktive an die Erneuerung und Neuanschaffung unserer Tracht. Dies fiel in etwa mit der 1947 durch die damalige Militärregierung genehmigten Gründung unseres Vereins zusammen.

Unser Verein setzte sich die Erhaltung von Mundart, Tracht und Brauchtum zum Ziel und erschien in einer erneuerten schwäbischen Heimattracht.

Bereits zu dieser Zeit wurde die überlieferte Tuchhose der Männertracht durch eine lederne Bundhose ersetzt.
Unsere Frauen tragen Radhauben aus geklöppelter Muschelspitze. Während sich früher an der Farbe der Haube wohl einmal das Vermögen der Trägerin erahnen lies, wird heute durch silberne und goldene Hauben nach ledigen und verheirateten Frauen unterschieden. Die Rückenansicht der Frauentracht wird durch Schmetterlinge und Lebensbaum, als Zeichen von Fruchtbarkeit und Lebensfreude, verziert.


Kurze Beschreibung der Radhauben


Bei Festen, Umzügen oder anderen Anlässen tragen alle Frauen des Vereins zu ihrer Tracht eine Haube. Die Verheirateten eine goldene Haube, die ledigen eine silberne (früher kam durch die Farbe der haube das Vermögen zum Ausdruck).
In etwa 30 Stunden entsteht eine Radhaube. Ein Drahtgestell als Grundgerüst, geklöppelte Silberfäden und Steine schmücken den aufwendig gestalteten Samtboden.
Dass sich diese Handarbeit lohnt erfahren wir immer wieder bei Auftritten wenn unsere Hauben bewundert werden und oft als Fotomotiv gefragt sind.
 



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